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Über 3 Jahre

UNSERE FAMILIENBRIEFE

Seit dem CORONA - Lockdown veröffentlichen wir regelmäßig unsere bik - Familienbriefe. Im folgenden finden Sie alle bisher erschienenen Kinderbriefe als pdf - Dokument zum Download. Zu jedem Kinderbrief gehört ein Elternbrief, den Sie auf den Elternseiten dieses BLOGs herunterladen können.

Den aktuellen Kinderbrief können Sie hier direkt im Anschluss lesen. Wir wünschen Ihnen und ihren Kindern viel Vergnügen!

 

Wir freuen uns über Feedback und Kritik, aber auch über eure Bilder und Fotos, die unsere Kinderbriefe bunter machen! Schreibt / sendet bitte an die bik e.V. Geschäftsstelle oder:

 

Das Redaktionsteam: Christiane Weigel (Fachberatung), Ursula Trüper & Ulrike Marte (zusätzl. Fachkräte)

Die BIK-Familienbriefe sind ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms "Sprach-Kitas"

ARCHIV

Spielende Kinder

 

6. Kinderbrief

Bastle dir deinen eigenen Tagesplan!

Gestalte eine eigene Fotoausstellung!

Lasertech im Kinderzimmer

Meine Freunde fehlen mir

 

Keimlinge

 

7. Kinderbrief: REGEN

Das ist Stefan!

Das ist Roman!

Einen Regenmacher basteln

Würfelspiel selbst gemacht

Ausgekeimte Kartoffeln einpflanzen

Grüne Triebe aus alten Schöpfen (Foto)

Experiment: Bohnen mit Sprengkraft

Schatzsuche klein

 

8. Kinderbrief: SCHATZSUCHE

Schatzsuche mit echter Schatzkarte

Geheimschrift mit Milch oder Zitrone

Schätze zum Essen (Fruchtgummis selbst gemacht)

Spiel: Wer klaut dem Drachen seinen Schatz?

Steinschlange

 

9. Kinderbrief: GEFÜHLE

Katzenkegeln Kopiervorlage

Bastle ein Gefühlsbarometer!

Katzenkegeln - mit Gefühl

Armer schwarzer Kater

Kinderyoga

Chronisch euphorisch (Bummelkasten)

Sockenpuppe

 

10. Kinderbrief: BALD GEHT'S IN DIE SCHULE!

Ein Mutmach-Tier basteln

Selber ein Buch machen

Buchstabensalat

Nestlinge füttern - ein Sortierspiel

Die Erzählmaschine

Was gibt's bei uns zum Abendessen?

Lied: Du gehörst zu uns

 

KIndheitsfoto

11. Kinderbrief: DIALOGE MIT KINDERN

Flossenflügler: Dialoge weiterspinnen

Spiel: Ein Lächeln verschenken

Wer hat die Kekse aus der Dose geklaut

Experimente - Anlass für Forscherfragen

Das Spiegelspiel

Neuland

12. Kinderbrief: NEULAND

Leuchtturm-ein Bewegungsspiel in der Gruppe

Gruselfiguren zum Essen

Masken basteln

Laternenbau

Lied: Don't Panic von Suli Pushban

Text

Text

 

12. KINDERBRIEF: NEULAND

schwimmen
maskenbaum

Liebe Kinder,

 

wart ihr schon einmal in einem neuen Land, das Ihr vorher noch nicht kanntet? Dort kann einiges anders sein als wir es kennen. Oft ist es toll und spannend, ein neues Land zu entdecken. Vielleicht hast du das schon erlebt, z.B. im Urlaub? Oder du bist schon einmal umgezogen? Vielleicht sogar aus einem anderen Land hierher nach Deutschland?

 

Aber man kann auch Neuland entdecken, ohne weit zu reisen. Immer, wenn du etwas Neues erlebst, dann bist Du im Neuland! Zum Beispiel, wenn man neu in die Kita oder Schule kommt, einen neuen Spielplatz entdeckt oder neue Freunde findet. Oder wenn man etwas Neues lernt. Ich weiß noch, wie komisch mein erstes Mal im Schwimmbad war. Die neuen Menschen, zum Beispiel der Bademeister, und auch die neuen Regeln fand ich einschüchternd. Jemand schimpfte mit mir, weil ich nicht wusste, dass man erst duschen muss, bevor man ins Wasser springt. Viele andere Regeln im Schwimmbad habe ich erst nach und nach gelernt. Am Anfang war es deshalb vor allem aufregend und ich habe mich noch nicht so viel getraut. Aber es wurde immer schöner und stellt euch vor: ich habe dort tauchen und schwimmen gelernt! Und seitdem liebe ich Schwimmbäder.

Manchmal fällt es uns leicht, mit einer neuen Situation zurechtzukommen und manchmal ist es anstrengend und klappt nicht so gut. Das Leben mit dem „Corona-Virus“ ist auch so ein Neuland für uns alle, auch für die Erwachsenen. Wir müssen viele neue Regeln lernen und manchmal fällt es uns ganz schön schwer, dass jetzt vieles anders ist. Manches neue Land finden wir am Anfang auch einfach nicht schön, sondern vor allem fremd und ungewohnt. Vor allem, wenn wir dort eigentlich gar nicht hinwollten. Den Corona-Virus wollten wir alle nicht – trotzdem ist er da und wir müssen mit ihm leben. Wichtig ist, dass wir im Neuland nicht allein sind, sondern unsere Familie oder Freunde an unserer Seite haben. Und dass wir trotzdem schöne Dinge machen, die uns gute Laune bringen. Denn das macht uns stark und hilft uns beim Durchhalten.

In meinem Corona-Neuland gibt es einen ganz besonderen Baum. Immer wenn der Baum nicht mehr so bunt aussieht, weiß ich, dass ich mal wieder alle Masken aus den Jackentaschen und Rucksäcken einsammeln und in den Topf stecken muss zum Desinfizieren. Nachher trocknen sie an unserem kunterbunten „Maskenbaum“. Vielleicht hast du auch so ein Bild aus deinem ganz persönlichen Corona-Neuland? Was ist bei dir gerade ganz anders und neu? Schick uns gerne Dein Foto oder Bild an:

oder BIK e.V., z.H. Christiane Weigel, Rungestrasse 19, 10179 Berlin.  

Viele Grüße von Ulrike, Ursula und Christiane und bis bald!

 

Leuchtturm – ein Bewegungsspiel in der Gruppe

 

Dieses Spiel wird in der Gruppe gespielt und ist ein eher ruhiges konzentriertes Bewegungsspiel. Die Grundidee des Spieles ist einfach: ein Schiff versucht den sicheren Hafen zu erreichen. Auf seinem Weg gibt es Hindernisse, Felsen oder Inseln, an denen die Brandung rauscht.

Ein Kind stellt das Schiff dar; ein weiteres darf Leuchtturm sein. Diese starten an entgegengesetzten Enden des Spielfeldes. Da dichter Nebel herrscht, kann das Schiff nichts sehen; es schließt seine Augen (oder bekommt diese mit einer Augenbinde verbunden). Die übrigen Mitspieler verteilen sich im Raum, sie stellen Sandbänke / Inseln oder Felsen dar.

Jede Spielfigur hat bestimmte Signale zur Verfügung. Das Schiff sendet sein Nebelhorn aus (Tuuuut) und bekommt eine Antwort vom Leuchtturm an der Hafeneinfahrt (Duuu duuut, palü palü). Auch die Felsen geben Signale von sich, wenn sich das Schiff zu sehr nähert (Brandung der Wellen: schschsch, Piepsen wie beim Rückwärtsfahren vom Auto,….).

Ziel des Schiffes ist es, den Leuchtturm zu erreichen, ohne gegen einen Felsen oder eine Sandbank zu fahren. Nur das Schiff darf sich während des Spiels bewegen.

Das Spiel sollte nicht als Wettrennen oder Konkurrenzspiel angeleitet werden. Es geht eher darum, gemeinsam das Schiff in den sicheren Hafen zu bringen. Kinder mit deutlichen Hörproblemen (Richtungshören) sind hier stark benachteiligt und fahren sicher mithilfe einer kleinen Schiffsmannschaft inklusive Steuermann oder -frau.

Ganz wichtig im Neuland: die Orientierung nicht verlieren und sich helfen lassen!

 

Gruselland

Ein ganz schauriges Land ist das Gruselland. An Halloween verkleiden wir uns und schlüpfen selbst in das Gewand schrecklicher Monster und gefährlicher Gestalten. Dazu braucht es natürlich auch das richtige Essen! Das beste Mittel gegen Gruselfiguren: einfach aufessen!

Für den Teig:

Für etwa 16 Stück

  • 340 g dunkle Creme-Cookies
  • 100 g Frischkäse
  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 30 Schokotropfen
  • weiße oder rote Zuckerschrift
  • Alufolie

1. Zerkrümelt 250 Gramm der Cookies mit einem Mixer, bis sie ganz fein sind. Mischt den Frischkäse darunter, bis ihr eine gleichmäßige Masse habt. Stellt das Ganze für zehn Minuten kalt.

2. Rollt mit den Händen rund 16 Kugeln daraus. Stellt diese für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

3. Bereitet in der Zwischenzeit mit den übrigen Cookies die Fledermausflügel vor: Trennt Ober- und Unterseite und kratzt die Füllung mit einem Messer ab. Halbiert die Keksscheiben vorsichtig.

4. Erhitzt die Kuvertüre im Wasserbad. Am besten arbeitet ihr zu zweit: Einer tunkt die Kugeln in die flüssige Glasur und setzt sie auf ein Stück Alufolie. Der andere steckt rechts und links die Cookie-Flügel in die schokolierten Kugeln und oben auf den Kopf je zwei Schokotropfen als Ohren.

5. Lasst die Kugeln abkühlen und fest werden. Tupft dann mit Zuckerschrift je zwei Augen auf.

Mit Ängsten umgehen, sich verkleiden und das Gruseln genießen - das macht uns stark, weil wir Gefühle wie Angst und Schrecken spielerisch kennenlernen und üben.

 

 

 

Gruselessen
Maskenland

 

Maskenland

Der Corona-Virus hat uns alle ins Maskenland eingeladen und nun erkennen wir manchmal unsere Nachbarn kaum, wenn wir sie mit Mund-Nase-Schutz und Mütze draußen treffen. Vielleicht hast du Lust, dir für die gruselige Zeit des Jahres eine gruselige Maske zu basteln wie Nora und Simon auf dem Foto? Oder eine lustige, damit schlechte Stimmung keine Chance hat?

In der Kita Sonnenschein in Berlin Tiergarten bastelten und bemalten die Kinder ihren eigenen Mund-Nase-Schutz aus Kaffeefiltern und Gummibändern. Weitere Anleitungen zum Herstellen einer eigenen Maske findest Du hier:

https://www.apotheke-adhoc.de/nc/mediathek/detail/bastelanleitung-fuer-kindermaske-wir-gegen-corona/

https://www.leben-und-erziehen.de/kind/gesundheit/mundschutz-fuer-kinder-990892.html

https://www.ewibo.de/aktuelles/detail/pm85-kinder-gegen-corona-projekt-macht-schule/

 

 

Laternenbaum

Dunkelland

Jetzt beginnt die kalte und dunkle Jahreszeit. In dieser Zeit sind Laternenfeste und Halloweentouren Tradition.  Falls es in deiner Kita keinen Laternenumzug gibt, kannst du trotzdem mit deiner Familie losziehen  - ein Spaziergang im Dunkeln macht mit Laterne immer mehr Spaß als ohne! Oder ihr stellt die Laterne als Windlicht auf euer Fensterbrett.

Materialen für eine Laterne:

  • leerer Saftkarton
  • Schere
  • Transparentpapier
  • Klebstoff
  • Pfeifenreiniger oder Draht
  • LED-Teelichter
  • Das Licht in der Dunkelheit lässt uns hoffnungsvoll und zuversichtlich bleiben. Wer ein helles Licht als Ziel vor Augen hat, kommt leichter durch finstere Gegenden oder Zeiten.

 

 

 

Saftkarton

So bastelt ihr die Laternen:

Schneidet den Getränkekarton in etwa 12 cm Höhe ab und schneidet dann in jede der vier Seiten ein Fenster.

Transparentpapier

Schneidet einen Streifen aus Transparentpapier (etwa 11 cm breit, 25 cm lang) zurecht und klebt ihn zu einer Rolle zusammen. Die steckt ihr dann in die Laterne.

Fertig!

Piekst dann ein Loch an zwei gegenüberliegenden Seiten in den Rand und befestigt daran den Pfeifenreiniger oder ein Stück Draht als Halterung zum Tragen.

Licht rein, und los geht’s!

Alle Bilder: GEOmini

 

Und am Ende wieder ein Lied zum selber Singen, mitbewegen oder anhören:

Don‘t Panic – Keine Panik von Suli Pushban

Die Rakete brennt, die Besatzung pennt -  don‘t panic, keine Panik!

Der Antrieb explodiert, der Käpt‘n telefoniert - don‘t panic, keine Panik!

Don‘t panic, keine Panik! Don‘t panic, keine Panik!

Der Computer stürzt ab, das Benzin wird knapp - don‘t panic, keine Panik!

Alienüberfall, Flug im Überschall - don‘t panic, keine Panik!

Don‘t panic, keine Panik! Don‘t panic, keine Panik!

Sind wir die Crème de la Crème im Sonnensystem?

Wir durchqueren die Galaxie.

Masse und Licht, Gravitation, sind wir nur ein Proton – auf der Reise ins Nichts?

https://www.youtube.com/watch?v=X5khAxD2EWc&feature=emb_title        

 

Das ist überhaupt das Allerwichtigste im Neuland:

Keine Panik!

 

Aktuelles

aus dem Berliner Institut für Kleinkindpädagogik