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Unter 3 Jahre

UNSERE FAMILIENBRIEFE

Seit dem CORONA - Lockdown veröffentlichen wir regelmäßig unsere bik - Familienbriefe. Im folgenden finden Sie alle bisher erschienenen Kinderbriefe als pdf - Dokument zum Download. Zu jedem Kinderbrief gehört ein Elternbrief, den Sie auf den Elternseiten dieses BLOGs herunterladen können.

Den aktuellen Kinderbrief können Sie hier direkt im Anschluss lesen. Wir wünschen Ihnen und ihren Kindern viel Vergnügen!

 

Wir freuen uns über Feedback und Kritik, aber auch über eure Bilder und Fotos, die unsere Kinderbriefe bunter machen! Schreibt / sendet bitte an die bik e.V. Geschäftsstelle oder:

 

Das Redaktionsteam: Christiane Weigel (Fachberatung), Ursula Trüper & Ulrike Marte (zusätzl. Fachkräte)

Die BIK-Familienbriefe sind ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms "Sprach-Kitas"

ARCHIV

Spielende Kinder

 

6. Kinderbrief

Auf die Plätze, fertig los! Straßen bauen mit Krepp-Klebeband

Fingerspiel: Fünf Freunde

 

Keimlinge

 

7. Kinderbrief: REGEN

Das ist Stefan!

Das ist Roman!

Umschütten!

Ein Regenfingerspiel: Es regnet ganz sacht

Meine Freunde fehlen mir!

 

 

Schatzsuche klein

 

8. Kinderbrief: SCHATZSUCHE

Schatzsuche in der Linsenbox

Schätze in Dosen - Reinstecken und Rausholen

Kniereiter für kleine Piraten: Fährt ein Schiffchen über's Meer

Steinschlange

 

9. Kinderbrief: GEFÜHLE

Fingerspiel: Fünf Ritter

Sinnesmassage: Maikäfer im Haar

Lied: Wenn du gücklich bist (dt. / engl.)

 

 

 

UNSER 10. KINDERBRIEF RICHTETE SICH AUSSCHLIESSLICH AN DIE VORSCHULKINDER.

 

 

 

UNSER 12. KINDERBRIEF ERSCHEINT HIER ENDE SEPTEMBER.

 

11. KINDERBRIEF: DIALOGE MIT KINDERN

Berlin, 27.08.2020

Liebe Kinder,

 

in diesem Familienbrief geht es um das Thema „Dialoge“. Das ist ein griechisches Wort und es bedeutet, dass zwei oder noch mehr Menschen miteinander sprechen und gemeinsam etwas besser verstehen. Sie erzählen sich gegenseitig ihre Gedanken und finden gemeinsam vielleicht sogar etwas Neues heraus. Man könnte auch einfach „Gespräch“ oder  „Miteinanderreden“ dazu sagen.  Das Besondere an einem Dialog ist aber, dass es ein Gespräch ist, bei dem keiner der „Besserwisser“ ist und dem Anderen die Welt erklärt oder sagt, was er zu tun hat. Auch wenn zum Beispiel ein Kind und ein Erwachsener einen Dialog führen, sind beide genauso wichtig und alles, was das Kind sagt, ist genauso wichtig wie das, was der oder die Erwachsene sagt. Beide denken gemeinsam über die Welt nach. Oft lernt man dabei ziemlich viel und meistens macht es ziemlich viel Spaß. Manchmal tut es auch einfach gut, wenn uns ein Problem beschäftigt oder wir gerade über ein trauriges oder schwieriges Thema nachdenken. Vielleicht fallen dir ja auch Menschen ein, mit denen du richtig gut reden kannst und die dir besonders gut zuhören?

Mal uns gerne ein Bild oder erzähle uns von jemandem, mit dem du richtig gerne redest. Wir haben immer noch viele tolle Pixi-Bücher für euch und schicken euch gerne eines als Dankeschön zu!

 

BIK e.V., z.H. Christiane Weigel, Rungestrasse 19, 10179 Berlin

oder

 

Auf der folgenden Seite findet ihr viele Spiele, Ideen und Lieder zum Thema und ihr werdet sehen: manche Dialoge kommen auch ganz ohne Sprechen aus! Allen Kindern wünschen wir einen guten Start ins neue Kita-Jahr. Wir drücken Euch die Daumen, dass ihr immer wieder jemanden findet zum Miteinanderreden, zum Zuhören und zum gemeinsamen Forschen!

 

 

Viele Grüße von Ulrike, Ursula und Christiane! Bis bald!

 

 

 

Dialoge weiterspinnen

Hier unterhalten sich Emil (6) und Johann (2) über ein Bild aus einem Bilderbuch. Was denkst du, wie geht ihr Gespräch weiter? Und was fällt dir zu diesem Bild ein? Schick uns deine Ideen! Wenn deine Eltern die Seite ausdrucken, könnt ihr direkt in die Sprechblasen schreiben oder malen. Oder ihr malt selbst so ein verwunderliches Bild für die Kinder im nächsten Brief?

 

Gezeichnet von Ulrike Marte, inspiriert durch das Bilderbuch „Hier stimmt ja fast gar nichts“ von Ralf Butschkow und ein Gespräch von Emil und Johann.

 

Dialoge mit den Allerkleinsten

Bis zum Ende des dritten Lebensjahres entwickeln und entdecken Kinder unzählige Facetten dessen, was irgendwann einmal zu einem „richtigen“ Gespräch gehört. Schon als Babys halten sie den Blickkontakt und reagieren auf ein vertrautes Gesicht mit einem Lächeln. Sie erproben beim Lallen eine Vielzahl von Sprachlauten. Später lenken sie ihren Blick auf einen interessanten Gegenstand und behalten gleichzeitig die Reaktion der Bezugsperson im Auge, es kommen erste Wörter hinzu und erste Sätze entstehen. All diese Fähigkeiten entwickeln sich parallel zu den Entdeckungen, die die Kinder in der Welt machen. Erst wenn ein Kind versteht, dass ein Gegenstand noch da ist, obwohl es ihn nicht mehr sieht, beginnt es auch Wörter dafür zu lernen. In dieser Zeit sind „Guck–guck -Spiele“ das Größte und rufen große Freude hervor.

Ein beliebtes Spielzeug ist in dieser Zeit die Form-Box: „Ist der Baustein wirklich noch da, nachdem er im passenden Loch verschwunden ist?“ Später ist oft der Austausch von Gegenständen mit „Bitte“ und „Danke“ faszinierend für die Kinder. Das Hin- und Her nach festen Regeln erinnert fast schon an einen Dialog. Später werden dann statt Gegenständen Wörter oder ganze Sätze getauscht. Die Kinder stellen erste Fragen und geben auch selbst Auskunft auf unsere Fragen. Erst mit dem vierten Lebensjahr gelingt es vielen Kindern eine längere Abfolge von Fragen und Antworten zu einem Thema auszutauschen  – wir führen ein Gespräch.

 

Dialogspiele mit den Jüngsten

  • Einen Gegenstand hin und her reichen: Bitteschön - Dankeschön
  • Einen Ball hin und her rollen/ ein Auto zwischen uns hin und her fahren lassen
  • Fingerspiele und Kniereiter

Diesen Spielen ist gemeinsam, dass die Kinder Freude an den festen Regeln entwickeln und nach dem Geben auch das Bekommen erwarten: den Ball wegrollen in der Freude ihn wieder zugerollt zu bekommen. Beim folgenden Kniereiter–Vers wissen die Kinder bald schon ganz genau bei „Kommt ein großer Sturm…“, dass wir sie umkippen werden und welche Worte wir dazu sprechen.

 

Kniereiter: Schifflein
Fährt ein Schifflein über's Meer,                            das Kind auf den Schoß setzen, unter den Armen halten

schaukelt hin und schaukelt her               das Kind nach links und nach rechts schaukeln
kommt ein großer Sturm                                          ins Gesicht blasen
bläst das Schifflein um.                              das Kind nach hinten umkippen

 

Unser Lied zum Anhören, Mitsingen und Mitbewegen

https://www.youtube.com/watch?v=i1v3xoa7Znc

https://www.teacherslife.de/wp-content/uploads/2017/04/Unterrichtsmaterial_Deutsch_Klasse3_Ich-bin-ich.jpg

Lied: Irmela Brender
Quelle:www.teacherslife.de

Aktuelles

aus dem Berliner Institut für Kleinkindpädagogik